Geboren am 21. Mai 1945 in Kapatu, Erzdiözese Kasama
Priesterweihe am 17. Dezember 1972
Zum Bischof ernannt am 14. April 1987
Bischofsweihe am 21. Juni 1987 in Mbala
Nach langen Vorbereitungen wird im Februar 1995 wird der Sitz der Diözese von Mbala nach Mpika, dem Hauport des Bistums,
verlegt.
Es beginnt der Neubau des Ordinariats mit Bischofswohnung, einem Schwesternkonvent,
Pfarrhaus, Werkstätten und Angestelltenwohnhäusern.
Am 1. Mai 1996 erfolgt die Grundsteinlegung, zwei jahre später sind die Quartiere fertig
und bezogen. Die Diözese ist mit all ihren Werkstätten und Arbeitern umgezogen.
Im Herbst 1998 beginnt der Bau an der neuen Kathedrale, die dem Heiligen Joseph,
dem Schutzpatron der Diözese geweiht ist.
Am 29. August 1999 wird sie übergeben. Im selben Jahr werden die Grenzen der Diözese neu
geordnet und der gesamte nördliche Teil mit den Missionen Kayambi, Mambwe, Mpulungu und Mbala
and die Erzdiözese Kasama zurückgegeben, aus der diese Missionen historisch hervorgegangen sind
und in deren Regierungsbezirke sie gehören.
Nach der Neuregelung wird das Bistum schließlich umbenannt in:
"The Diocese of Mpika" nachdem sie für einige Jahre Diocese of Mbala-Mpika hieß.
Es folgt ein Auszug aus unserem Nachrichtenblatt "Our Diocese" von der Weihe des
Bischofs im Juni 1987, übersetzt aus dem Englischen.
Die Weihe und Einführung des neuen Bischofs:
Ein Tag von historischer Bedeutung, dieser 21. Juni 1987 für das Bistum Mbala.
Der Morgen ist sonnig aber windig. Es ist beflaggt und alle Glocken der Kathedrale
läuten. Viele kamen, angefangen vom Präsidenten der Republik, Mitglieder der
Regierungspartei, Häuptlinge der verschiedenen Stämme, Bischöfe, Priester,
viele Schwestern und viele viele Menschen.
Um 9:43 Uhr begann die Prozession. Hinter dem Kreuzträger und den Meßdienern zogen
die Frauen der "women's league" in ihren bunten Tüchern. Es folgten die
Blumenmädchen, die später beim Gloria tanzten. Über 100 Schwestern folgten,
aus allen Teilen Sambias, sogar aus Sumbawanga, der tansanischen Nachbardiözese, kamen
Vertreter. Danach kamen die Makasa-Trommler, die Seminaristen aus Mpima (Kabwe) und St. Dominic's
(Lusaka) und fast 100 Priester aus allen Bistümern
des Landes. Am Schluß zogen neun Bischöfe mit dem Repräsentanten des Apostolischen Stuhls
und dem Weihekandidaten ein.
Nach der Einführung durch den Erzbischof von Kasama, Elias Mutale und dem Abspielen
der Nationalhymne durch die Malole School Band, beginnt die Heilige Messe. Da nicht
alle in der Kathedrale Platz finden, verfolgen viele Leute die Messe von draußen.
Höhepunkt ist natürlich die Weihe und Inthronisation der neuen Bischofs Mpundu.
Er wird geweiht von seinem Vorgänger Bischof Adolf Fürstenberg, assistiert vom
Erzbischof von Kasama (Mutale) und dem Erzbischof von Lusaka (Mung'andu).
Danach hat der neue Bischof Gelegenheit einige Worte zu sagen. Er bedankt sich beim
"Vater der Nation" dem Präsidenten Kaunda, für sein Kommen. Sein Dank gilt allen die
die Feier vorbereitet haben. Er erklärt sein Motto: "Wenn das Weizenkorn nicht stirbt
und in die Erde fällt bleibt es allein..." (Joh 12:24). Bischof Mpundu ermahnt uns
auf den Herrn am Kreuz zu schauen, ihn nachzuahmen und den Kreuzweg zu gehen wie Er,
im Bewußtsein daß wir Seine Diener sind. "Es ist meine Hoffnung daß wir in unserer Diözese
einander dienen zum Wohle aller Gläubigen
In seiner Antwort erinnert uns Präsident Kaunda daran, daß auch ein Bischof von Zeit zu
Zeit ein Wort der Ermutigung braucht wie alle in führenden Positionen. Er hofft daß der Bischof und
mit ihm alle Gläubigen sich einsetzten werden für die Familie, die unter großem
Druck stehe. Er erwarte ein Familienleben daß wirklich christlich und zugleich wirklich
afrikanisch sei.
Nach der Übergabe der Geschenke werden die 450 geladenen Gäste in den Innenhof der
St. Franziskus Mission geführt zu einem festlichen Mahl. Der Präsident und sein
Gefolge bleiben noch bis 4 Uhr in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre...
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