| 1795 |
Portugiesische Expedition ins innere Sambia von Tete (Mosambik) aus ins Luangwa
Tal, hinauf in die Berge in der Nähe von Mpika, Überquerung des Chambeshi bei
Safwa in Richtung Kazembe im Flußtal des Luapula. Die Expedition wurde angeführt
von Dr. Lacerda, einem braziliansichen Astronomen und seinem Kaplan, Pater Pinto.
Die Expedition war bestimmt die nördlichen Teile der Mission "sui juris" von
Zambezi auszukundschaften. Diese Teile waren den Portugiesen vom Papst anvertraut
worden. Jeden Morgen wurde im Lager die Hl. Messe gefeiert. In der Nähe von Chungu
im heutigen Regierungsbezirk Luwingu wurde die Expedition auf dem Rückweg von Bisa
Kriegern angegriffen. Alle Meßsachen und heiligen Dinge gingen verloren, auch die
Überreste von Dr. Lacerda, der in der Nähe von Kazembe verstorben war blieben
verschollen. |
| 1830 |
Eine erfolgreichere Expedition aud derselben Strecke, geleitet vom Portugiesen
Gamitto. |
| 1881-1885 |
Drei mißglückte Versuche der Jesuiten von der Südsambezi Mission einen
Posten am anderen Ufer des Sambezis in Sambia zu errichten. Bei einer der
Überquerungen kenterte das Boot bei den Lusu Stromschnellen oberhalb der
Sioma-Ngonya Fälle bei Sesheke. Ein Jesuitenbruder ertrank.
Noch heute ist an der Stelle ein eisernes Kreuz zum Gedenken zu sehen.
Die Patres errichteten eine Mission unterhalb der Viktoriafälle.
Doch alle starben an Malaria und Ruhr. |
| 1891 |
Die Weißen Väter (WV) ließen sich in Mambwe Mwela nieder, das an der neugebauten
Stevenson-Road liegt. Diese Straße veband Karonga am Malawi See mit Mpulungu
am Tanganika See. Sie formte gleichzeitig die Grenze zwischen Sambia und Tanzania.
Nach 5 erfolglosen Jahren in Mponde (Malawi) waren die WV nach Norden gezogen.
Erste Verhandlungen von Pater Van Oost mit dem Bembahäuptling Makasa fanden statt.
Pater Van Oost strab und liegt in Mambwe Mwela begraben. |
| 1895 |
Gründung von Kayambi, nahe des Häuptlingssitztes Makasa von Pater Joseph
Dupont (Moto-Moto). Die Mission wurde Unserer Lieben Frau von den Engeln
geweiht. Viele der ersten Christen waren freigekaufte junge Sklaven, deren
Eltern nicht mehr auffindbar waren. |
| 12.2.1897 |
Pater Moto-Moto wird zum ersten Apostolischen Vikar des Vikariates Nyassa ernannt.
Dieses umfaßte damals die Gebiete der heutigen Luapula Provinz, der Ostprovinz
Sambias und des gesamten Gebietes von Malawi. |
| 24.10.1898 |
Mwamba III. Mubanga Cipoya, einer der Haupt-Häuptlinge der Bemba empfängt
und akzeptiert den Schutz von Pater Moto-Moto Dupont, auf seinem Sterbelager
in Milungu bei Kasama. Moto-Moto wird so zum Regenten bis ein neuer Häuptling
gewählt wurde. |
| Juni 1899 |
Gründung der Mission Chilubula (Erlösung) geweiht
Maria - Hilfe der Christenheit. Erster Sitz von Bischof Dupont. |
| Oktober 1899 |
Gründung von Chilonga von Pater Molinier (WV). Die Mission im Gebiet der
Bemba und Bisa bei Mpika ist Unserer Lieben Frau von Lourdes geweiht. |
| 1903 |
Gründung der Mission Santa Maria aud der Insel Chilubi bei den Bisa in
den Bangweolo Sümpfen. |
| 1904 |
Die Bena Ngumbo von Lubwe am westlichen Ufer des Bangweolo Sees laden die Weißen
Väter ein bei ihnen zu wohnen. Gründung der Mission von Lubwe, St. Joseph. |
| 1905 |
Erste Mission unter den Lungu, nordwestlich von Kasama.
Die Gründung ist dem Heiligen Leo geweiht.
Erste Niederlassung der Jesuiten unter den Soli bei Lusaka.
Die Mission wird Kasisi genannt und ist dem Hl. Peter Claver geweiht.
Die Mission ist Teil der Präfektur Sambezi mit Sitz in Salisbury (Harare).
Erste Mission unter den Tonga in der Nähe von Chisekesi. Die Mission heißt
Chikuni und ist der Unbefleckten Empfängnis geweiht. |
| 1910 |
Gründung von Chibote, Unsere Liebe Frau vom Frieden. |
| 1911 |
Bischof Moto-Moto Dupont verläßt Sambia und geht nach Thibar in Tunesien,
wo er später stirbt und beigesetzt wird. Sein Nachfolger wird Bischof
Etienne Larue. |
| 1912 |
Gründung von Katondwe, bei Feira (Lwanga) durch die Jesuiten,
dem Heiligen Geist geweiht. |
| 1913 |
Weihe von Bischof Etienne Larue, dem Nachfolger von Moto-Moto.
Teilung des riesigen Vikariates Nyassa. Der südöstliche Teil behält
den Namen Nyassa, die Gebiete des Nordens und am Luapula erhalten den
Namen Bangweolo. |
| 1914 |
Ausbruch des 1. Weltkriegs in Europa. |
| 1922 |
Gründung von Malole, in der Nähe des obersten Bemba Häuptlings Chitimukulu.
Geweiht Maria, Mittlerin aller Gnaden.
Gründung der Franz von Sales Pfarrei mit der ersten Kirche in Lusaka entlang
der Wamulwa Road. Für einige Zeit wird die Pfarrei von der Jesuiten Kommunität
in Kasisi versorgt.
Gründung von Rosa Mission im Norden Kasamas. |
| 1923 |
Erste Pfarrei in der Minenstadt Kabwe (Broken Hill) dem
Heiligsten Herzen Jesu geweiht.
Erste Mission im Osten Sambias. Gründung von Miinga unter den Senga
bei Petauke, durchgeführt von Missionaren aus dem Vikariat Nyassa. |
| 17.10.1927 |
Die großen Gebiete der Süd-, West-, Nord-West-, Zentral- und Copperbelt Provinzen
werden vom Vikariat Zambezi mit Sitz in Salisbury abgetrennt. Die Apostolische
Präfektur Broken-Hill (Kabwe) wird errichtet. Erster Präfekt wird der Jesuit Bruno
Wolnik. |
| 1931 |
Lufubu Mission im Tal des Luapula gegründet.
Die Gebiete um Livingstone und Barotseland werden den
Irischen Kapuzienern unterstellt. |
| 1931 |
Das erste Kleine Seminar in Lubushi, nördlich von Kasama, wird errichtet.
Geweiht dem Hl. Josef.
Die Kapuziner im Broken Hill Vikariat helfen beim Aufbau einer Pfarrei in
Livingstone, zu ehren der Hl. Theresa.
Ankunft einer Gruppe von Franziskanern (Konventuale) aus Italien.
Sie lassen sich in Ndola Mission nieder, die Christkönig geweiht ist.
Ihre Aufgabe: Versorgung der Wanderarbeiter im Kupfergürtel (Copperbelt),
der noch immer der Präfektur Broken-Hill untersteht. |
| 1932 |
Gründung von Masala (Dreifaltigkeit), Luanshya (Unbefleckte Empfängnis),
Kalumbwa (St. Josef), alle drei von den Kapuzinern in Ndola.
Gründung von Kabunda bei Mwansa von den Weißen Vätern und Loanja von den
Kapuzienern unter den Lozi (Barotse). |
| 23.5.1933 |
Gründungstag der Diözese Mpika. Der Nordosten des Vikariats Bangweolo wird
abgetrennt und eine "missio sui juris" errichtet. Sie wird verwaltet von Pater
van Sambeek, W.V.
Gründung der Herz-Jesu Pfarrei in Kitwe. |
| 1934 |
Pater van Sambeek gründet die Mission Ilondola (Maria Magdalena de Pazzi),
im Regierungbezirk Chinsali; und Chalabesa Mission (St. Josef) unter den
Bisa im Regieungsbezirk Mpika.
Gründung von Ibenga Mission (St. Theresa) von den Franziskanern. |
| 1935 |
Gründung von Lwena (Heilige familie) und Mulobola
(Hl. Johannes vom Kreuz) im heutigen Bistum Kasama. Mapula
(St. Franz von Sales) bei Mansa durch die W.V. und Lukulu von
den den Kapuzinern.
Bischof Larue im Vakariat Bangweolo tritt zurück. Sein Nachfolger wird Bischof
Alexander Roy (W.V.) |
| 1936 |
Durch Abtrennung von Broken-Hill ensteht eine neue Präfektur mit Pater
Kilian Flynn von den Kapuzinern als Apostolischer Vikar.
Gründung von Chassa (St. Peter und Paul) durch die W.V.
Gründung von Katibunga (Christkönig) und
Mulilansolo (St. Johann) durch die Weißen Väter.
Gründung von Shicili im Vikariat Livingstone und Errichtung einer Pfarrei
in Roan, Sektion I, bei Ndola (Heilgstes Herz Jesu).
|
| 1937 |
Fort Jamson (heute Chipata) wird selbständige Präfektur unabhängig vom
Apostolischen Vikariat Nyassa in Malawi. Erster Bischof ist Pater Martin, ein Weißer
Vater.
Die Geburt der Pfarrei St. Ignazius in Lusaka. |
| 1.7.1937 |
Die "mission sui juris" von Luangwa wird ein Vikariat mit Bischof
Heinrich Horst (W.V.). |
| 1938 |
Einrichtung der Präfektur Ndola mit Bischof F. Mazzieri (OFM Konv.)
als Apostolischer Vikar durch Abtrennung vom Vikariat Broken Hill.
Gründungen: Msupadzi (Maria Himmelfahrt) in Chipata;
Mporokoso (Unsere Liebe Frau vom Frieden) in Kasama;
Mangango (St. Josef) in Livingstone; Twing (Christkönig) in Mansa
und Mambwe (St. Theresa) bei Abercorn (Mbala). |
| 1939 |
Gründungen: Lumezi (Unsere Liebe Frau vom Sieg) in Chipata;
Regiment Pfarrei in Lusaka; Mulanga Mission (St. Peter Claver) im
Regierungsbezirk Chinsali; Kantenshi Pfarrei (St. Laurenzius) in Ndola. |
| 1940 |
Gründungen: Maramba Pfarrei (Christkönig) in Livingstone;
Mufulira (St. Patrick) in Ndola. |
| 1941 |
Gründungen: Kalala (St. Franziskus) bei Solwezi |
| 1942 |
Gründungen: Ksaba (St. Margareta), Mansa. |
| 1943 |
Gründungen: Wasukile Pfarrei (St. Franziskus), Ndola. |
| 1944 |
Gründungen: Mikomfwa (St. Antonius von Padua), Ndola. |
| 1964 |
Gründungen: Ipusukilo (Herz-Jesu), Kasama; Nsakaluba
(Unsere Liebe Frau vom Sieg), Mansa;
Chingola (Peter und Paul), Ndola.
Die Präfektur Broken Hill verlegt ihren Sitz nach Lusaka. |
| 1947 |
Pater Courtemanche wird Nachfolger von Bischof Martin in Fort Jameson (Chipata). |
| 1948 |
Pater van Biesen wird Nachfolger des verstorbenen Bischofs H. Horst im
Vikariat Luangwa.
Gründungen: Chikowa (Unsere Liebe Frau), Chipata;
Ngwena (Maria Himmelfahrt), Ndola. |
| 1949 |
Pater M. Daubechies wird Nachfolger von Bischof A. Roy als Apostolischer Vikar
von Bangweolo.
Ndola wird in den Rang eines Vikariates erhoben. |
| 1950 |
Livingstone wird Vikariat mit Msgr. T. O’Shea als Bischof.
Lusaka wird Vikariat mit Adam Kozowiecki, S.J. als Bischof.
Gründungen: Lumimba (Immerwährende Hilfe), Chipata;
Pfarrei St. Johann in Kasama; Chilanga (St. Marien),
Lusaka; Francisdale, Ndola; Chipata (St. Anna), Chipata;
Chikungu Mission (St. Josef), Chipata; Vubwi (Märtyrer von Uganda,
Chipata; Chinika (St. Josef und Antonius), Lusaka; Mphanshya (St. Josef),
Lusaka; Chivuna (St. Johan und St. Paul), Monze; Fumbo
(Unsere Liebe Frau von Lourdes), Monze; Kasiye (St. Peter),
Monze; Lwalu (Maria Trösterin), Solwezi. |
| 1952 |
Einrichtung der Präfektur Mansa mit Pater Renéö Pallioux als erster Apostolischer
Präfekt. |
| 1953 |
Fort Jameson (das heutige Chipata) wird in den Rang eines Apostolischen
Vikariates erhoben.
Gründungen: Kanyanga und Nyinga, Chipata; Sioma, Livingstone;
Bwacha Pfarrei, Lusaka; Kapiri Mposhi, Lusaka; Karenda bei Mumbwa,
Lusaka; Serenje (St. Peter), Mpika; Kalulushi, Ndola. |
| 1954 |
Gründungen: Chinyingi, Livingstone; Matero Pfarrei, Lusaka; Misangwa
Ndubeni, Ndola. |
| 1955 |
Gründungen: Zambezi, Livingstone; Mansa Kathedrale (Maria Himmelfahrt),
Mansa. |
| 1956 |
Gründungen: Mandevu, Lusaka; Kawambwa, Mansa; Chifubu, Ndola; Kabushi, Ndola;
Lubengele, Ndola. |
| 1957 |
Gründungen: Kafue, Lusaka; Choma, Monze; Kalulushi, Ndola. |
| 1958 |
Gründungen: Kabwata, Lusaka; Kabwe Railway, Lusaka; Mindolo, Ndola. |
| 1959 |
Diözesane Strukturen werden errichtet unter Papst Jahannes dem XXIII.
Chipata, Kasama, Livingstone, Lusaka, Mbala und Ndola werden Bistümer.
Die Präfektur Solwezi wird vom Bistum Ndola abgetrennt. Pater R.
Hillerich (OFM) wird erster Präfekt.
Gründungen: Kalomo, Monze; Lumulanga, Livingstone; Roan Sektion II,
Ndola; Mwinilunga, Solwezi. Zur selben Zeit wird die Kathedrale von Solwezi
(St. Daniel) gebaut.
In Abercorn (dem heutigen Mbala) wird Pater Adolf Fürstenberg (W.V.) Nachfolger
von Bischof van Biesen. |
| 1960 |
Gründungen: Nsombo (St. Jakob), Kasama und Nalionwa (St. Michael),
Livingstone.
In der Zeit zwischen 1965 und 1985 wurden viele neue Pfarreien errichtet, meist
in den Vorstädten, die um die neuen Städte wie Pilze aus dem Boden schoßen. |
| 1961 |
Mansa wird Diözese. |
| 1962 |
Eine neues Bistum ensteht: Monze, durch Abtrennung des südlichen Teiles der Diözese Lusaka.
Erster Bischof wird der Ire James Corboy, S.J. |
| 1964 |
Die sambische Bischofkonferenz wird in Leben gerufen (ZEC).
Das Ständige Büro der Bischofskonferenz (Catholic Secretariat)
wird 1965 eröffnet. |
| 1977 |
Solwezi wird eine eigenständige Diözese. |
| 1977 |
Unter Abtrennung von Gebieten aus den Diözesen Lusaka und Livingstone
entsteht die neue Diözese Mongu, im Westen Lusakas. Der erste Bischof
wird der Oblate Paul Duffy (OMI).
|
Nach der Unabhänigkeit Sambias am 25. Oktober 1964 gab es die folgenden Bischofsernennungen:
| 1965 |
Kasama, Erzbischof C. Chabukasansha |
| 1969 |
Lusaka, Erzbischof E. Milingo |
| 1970 |
Chipata, Bischof M. Mazombwe
Solwezi, Bischof S.A. Botani |
| 1971 |
Mansa, Bischof E. Mutale |
| 1973 |
Kasama, E. Mutale von Mansa wird Erzbischof von Kasama |
| 1974 |
Mansa, Bischof J. Spaita |
| 1974 |
Livingstone, Bischof A. Mung'andu |
| 1975 |
Ndola, Bischof D. de Jong |
| 1984 |
Lusaka, Erzbischof A. Mung'andu |
| 1987 |
Mbala, Bischof T-G. Mpundu |
| 1990 |
Nach dem Tod von Erzbischof Mutale, wird J. Spaita Erzbischof von Kasama. |
| 1992 |
Monze, Bischof P. Lungu (SJ) |
| 1993 |
Mansa, Bischof A. Chisha |
| 1995 |
Solwezi, nach dem Tod von Potani (1993) wird N. O'Regan
(SMA) zweiter Bischof von Solwezi |
| 1997 |
Mongu, Bischof P. Duffy (OMI)
Lusaka, Erzbischof M. Mazombwe |
| 1999 |
Monze, Bischof E. Patriarca |